Ein Weltrekord hinter Gittern

„Karl May – gefangene Visionen“-Lesenacht zum fünfjährigen Jubiläum des Kulturweltrekords

Hochschule Mittweida veranstaltet am 19. April 2016 die „Karl May – gefangene Visionen“-Lesenacht zum fünfjährigen Jubiläum des Kulturweltrekords.

Vorleserinnen und Vorleser für 10-Minuten-Leseabschnitte willkommen.

Es war ein besonders Ereignis für die Hochschule und die Hochschulstadt Mittweida im Frühjahr 2011: ein Kulturweltrekord hinter Gittern mit mehr als 55.000 Seiten, 3000 Vorlesern, sieben Wochen mit sieben Tagen à 24 Stunden, in denen nonstop das Gesamtwerk von Karl May gelesen wurde.

Fünf Jahre ist das inzwischen her. Jeder der dabei war, als Vorleser, als Zuschauer des Livestreams, als Teammitglied oder Unterstützer, erinnert sich gut an die Atmosphäre im ehemaligen Mittweidaer Stadtgefängnis: das Kommen und Gehen der Leser, die Aufregung vor dem eigenen Einsatz, der gemütliche Ohrensessel in Karl Mays früherer Gefängniszelle …

Am 19. April 2016 möchten Hochschule und Hochschulstadt Mittweida an diese sieben Wochen Weltrekordlesung erinnern und laden zur Karl-May-Lesenacht in die Begegnungsstätte „1865“ in der Rochlitzer Straße 68 in Mittweida ein.

Von 19:00 Uhr am Dienstag bis 7:00 Uhr Mittwoch früh wollen wir wieder aus dem Werk von Karl May lesen und freuen uns auf viele Mittweidaer und Gäste, auf Studierende und Beschäftigte der Hochschule und Karl-May-Fans aus nah und fern!

Die 12 Stunden bieten Zeit für 70 Vorleserinnen und Vorleser à 10 Minuten. Das „1865“ bietet den Raum für die Begegnung von Lesern und Zuhörern.

Wer mitlesen möchten, wendet sich bitte mit seiner Wunsch-Lesezeit unter Tel. 0 37 27 58 12 02 das Rektorat der Hochschule.

Zeit und Ort

Dienstag, 19. April 2016

18:00 Uhr: Beginn der Veranstaltung, Vorprogramm mit Eindrücken vom Kulturweltrekord 2011

19:00 Uhr: Beginn der Lesung

Mittwoch, 20.04.2016, 7:00 Uhr: Ende der Lesung

Begegnungsstätte „1865“, Rochlitzer Str. 68 (Ecke Rochlitzer Str./Poststraße), Mittweida. Das „1865“ ist nicht barrierefrei zugänglich. Gäste mit Behinderung wenden sich bitte an das Team im „1865“.

Kontakt und Ansprechpartner

Anmeldung und Abstimmung der persönlichen Lesezeit ausschließlich telefonisch im Rektorat der Hochschule werktags von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Tel. 0 37 27 58 12 02.

Von 2011 und zur Begegnungsstätte „1865“ beantwortet gerne Stefanie Walter unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 01 62 29 06 39 1

Hintergrund

Der 19. April markiert das „Bergfest“, die Mitte des siebenwöchigen Lesezeitraums im Jahr 2011. Vom 14. März bis 3. Mai 2011 fand vielbeachtet der Kulturweltrekord in Mittweida statt. Genau 141 Jahre zuvor, vom 14. März bis zum 3. Mai 1870 war Karl May im Gefängnis in Mittweida - eine eher unbekannte Episode im Leben des meistgelesenen deutschen Schriftsteller und eines der erfolgreichsten Autoren weltweit. Sieben Wochen, die man genau benötigt, um das Gesamtwerk zu lesen.

Karl May erschuf literarische Helden wie Old Shatterhand, Winnetou oder Kara Ben Nemsi. Viele Generationen von Kindern und Jugendlichen haben durch Bücher oder Filme eine Beziehung zu diesen Helden der Geschichten Karl Mays aufbauen können. Mit jungen Studierenden der Fakultät Medien initiierte der heutige Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Ludwig Hilmer, die Marathon-Lesung. Hilmer hatte sich seit längerem mit der Verbindung Karl Mays zu Mittweida auseinandergesetzt: „Bedürfte die Kategorie ‚gebrochene Biographie‘ eines Beispiels, könnte der sächsische Kleinkriminelle Karl May dafür in hervorragender Weise dienen.“

Die Bekanntheit des Schriftstellers veranlasste Professor Hilmer und seine Studenten, ein Projekt ins Leben zu rufen, das die Hochschulstadt Mittweida in seinen Bann zieht und sie überregional positiv repräsentiert. Das gelang: Die Schauspielerin Suzanne von Borsody übernahm die Schirmherrschaft. Insgesamt verlasen ca. 3.000 Teilnehmer das Gesamtwerk von Karl May in dessen Original-Gefängniszelle: neben lesefreudigen Bürgern, Studierenden und Professoren lasen auch zahlreiche Schauspieler, Schriftstellern, Karl-May-Verleger, -Nachkommen sowie Prominente wie Schirmherrin Suzanne von Borsody, Jan Hofer, Peter Sodann, Peter Escher und andere jeweils 20 Minuten aus einer der Erzählungen des sächsischen Autors.

 
Live-Ticker vom Abschlusstag

Karl May - gefangene Visionen geht zu Ende.

Es war mehr als nur der Versuch eines Kulturweltrekords. Es war ein Leseabenteuer in einer Hochschulstadt, eine studentische Erlebnis-WG in einem Gefängnis und  eine „Pilgerstätte für Fans und Wirkungsstätte für zahlreiche Marathon-Vorleser“, so der Chef der Sächsischen Staatkanzlei Dr. Johannes Beermann. Nun neigt sich die Non-Stop-Lesung dem Ende entgegen.

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Dr. Johannes Beermann liest
Dr. Johannes Beermann liest bei "Karl May - gefangene Visionen".
Quelle: Sächsische Staatskanzlei

Einen Juristen wie Dr. Johannes Beermann hätte Karl May gut gebrauchen können. Der Staatsminister ist Chef der sächsichen Staatskanzlei und kennt sich daher im sächsischen Gesetzeslabyrinth hervorragend aus.

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Peter Escher liest

escher

Nicht selten steckte Karl May in der Klemme: Neben seinen Verurteilungen durchlebte der Autor eine Scheidung und war in einen Urheberrechtsstreit verwickelt. Mit gutem Rat hätte ihm MDR-Moderator Peter Escher sicher beigestanden.

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Büchergutscheine statt Gefängnisstrafen

Der Online-Buchhandel "my bookstore" sponsort Gutscheine.

Am Ostersamstag bekommt jeder Leser anlässlich des Welttag des Buches eine Rose und einen Fünf-Euro-Gutschein von „my bookstore“ geschenkt. Außerdem können Sie den Lesemarathon unterstützen: Geben Sie bis zum Ende der Lesung auf "my-bookstore.net" den Gutscheincode „Karl May“ an, kommen 25 Prozent Ihres Bestellwerts dem Projekt „Karl May – gefangene Visionen“ zugute.

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Suzanne von Borsody – Schirmherrin von „Karl May – gefangene Visionen“

Suzanne von Borsody ist die Schirmherrin von "Karl May - gefangene Visionen".

Das filmische Schaffen von Suzanne von Borsody hat vergleichbare Dimensionen wie das literarische Werk Karl Mays. Die Schirmherrin des Lesemarathons wirkte in weit mehr als 110 Film- und Fernsehproduktionen mit. Noch vor ihrer Schauspielausbildung erhielt sie im 1979 ihre erste Auszeichnung: Für ihre Hauptrolle in der ZDF-Serie „Beate S.“ gewann sie die Goldene Kamera. Viele weitere Auszeichnungen folgten.

Seit vielen Jahren tritt von Borsody außerdem in großen Theaterhäusern bei öffentlichen Lesungen oder Literaturfestivals wie der LitCologne auf. Ihre unverwechselbare Stimme leiht sie zahllosen Hörspielproduktionen. Zum Projekt des Kulturweltrekords sagt sie: „Auch ich habe als Kind Karl May verschlungen. Die Bücher entführten uns in unbekannte Welten. Alle Menschen, die dieses wunderbare Projekt durch ihre Teilnahme unterstützen, leisten somit auch für unsere Gesellschaft etwas Großartiges.“

 
Tatort-Star Peter Sodann liest in Mittweida

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Auf einer Orientreise war er 1998 selbst Karl May – jetzt wird er als Peter Sodann während des Weltrekords  aus dem Karl-May-Gesamtwerk lesen. Der Tatort-Kommissar wird die Nacht zum Tag machen.

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Blutsbrüder lesen – Karl-May-Museum zu Gast
Das Karl-May-Museum Radebeul liest bei "Karl May - gefangene Visionen".
Quelle: wikipedia.org; Foto: Igelball; Lizenz: BY-SA

Mit Enthusiasmus unterstützen die Mitarbeiter des Karl-May-Museums Radebeul das Projekt „Karl May – gefangene Visionen“. Die Einrichtung verlieh nicht nur den originalgetreuen Schreibtisch, den Stuhl und die Leselampe des Schriftstellers. Auch die Mitarbeiter beteiligen sich aktiv am Lesemarathon.

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Böttcher und Fischer lesen
Die Morningshow-Moderatoren Böttcher und Fischer lesen heute aus Karl May.
Quelle: wikipedia.org; Foto: R.SA mit Böttcher und Fischer; Lizenz: BY-SA

Hätten Thomas Böttcher und Uwe Fischer Karl May öfter Gesellschaft geleistet, wäre May vielleicht eher ein Musiker als ein Schriftsteller geworden. Die beiden Radiomoderatoren sind die Protagonisten des privaten Radiosenders „R.SA – Mit Böttcher und Fischer“ und gehören damit zu einem Programm, welches stündlich von rund 150.000 Menschen in Deutschland gehört wird.

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Karl-May-Verlag unterstützt den Lesemarathon

Der Karl-May-Verlag unterstützt das Team von "Karl May - gefangene Visionen".

Kurz vor seinem Tod sagte Karl May zum Juristen und seinem Sympathisanten Dr. Euchar Albrecht Schmid: „Sie sollten mein Verleger werden!“ Diesem Wunsch trugen Ehefrau Klara May, Dr. Schmid und der bisherige Verleger Fehsenfeld im Jahr 1913 – ein Jahr nach Mays Tod – mit dem „Verlag der Karl May-Stiftung“ Rechnung.

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Live-Ticker vom Orientabend

Am Orientabend entführt das Team von 'Karl May - gefangene Visionen' die Besucher in den Nahen Osten.

Mit verschiedenen Attraktionen und Events verwandelt sich die Freifläche vor dem alten Rathaus in Mittweida am heutigen Orientabend in einen spannenden Schauplatz, welcher auch aus einem von Karl Mays Büchern stammen könnte.

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Orientalische Verführung

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Am 26. März werden die Besucher von 15 Uhr an auf eine Reise in den Osten entführt. Die steinige Umgebung der Lesung verwandelt sich am Orienttag in einen Platz voller Farben und Formen. Das Bauchtanz-Ensemble von Franziska Franz bietet neben einer atemberaubenden Show auch einen Bauchtanz- und einen Trommel-Workshop an.

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May-O-Meter verschönert Mittweidas Marktplatz

Das May-O-Meter zeigt den Stand der Dauerlesung an.

"Karl May - gefangene Visionen" versucht die Einwohner von Mittweida immer über den aktuellen Stand der Lesung zu informieren. Dazu gehört auch das May-O-Meter. Dies ist ein Aufbewahrungssystem für die Kopien des gesamten Karl-May-Werkes in Form des Logos der Hochschule Mittweida.

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Einmal Winnetou sein - ein Beitrag von medienMITTWEIDA

Westerntag

Am vergangenen Freitag begab sich Mittweida auf eine USA-Reise. Den Rathaushof verwandelte das Team des Kulturweltrekords in eine Westernstadt, die nicht nur die kleinen Indianer jubeln ließ. Highlights waren die Chemnitzer "East Dance Company" und die Johnny-Cash-Coverband "The Cashbags".

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Der Wilde Westen in Mittweida

Ein Kind mit Cowboyhut bereitet sich Stockbrot zu.

Allerhand Indianer, Bleichgesichter und mutige Cowboys tummelten sich am ersten Freitag des Lesemarathons auf dem Hinterhof des alten Rathauses von Mittweida. Zwischen Strohballen und Tipi ließen sich Kinder eine echte Kriegsbemalung verpassen und stellten ihr Geschick beim Dosenwerfen unter Beweis. Eine besondere Herausforderung lauerte beim Lassowerfen auf die Besucher. Die Zaubershow mit Pierre van Houdt rundete das Nachmittagsprogramm gelungen ab und verzauberte vor allem die jungen Gäste.

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Weltrekord-Lesung beginnt mit Geschichten aus dem Morgenland

Am 14. März 2011 begann die Weltekordlesung "Karl May - gefangene Visionen"

„Noch nie war es schöner, in ein Gefängnis einzuziehen“, sagte der Ideengeber des Lesemarathons „Karl May – gefangene Visionen“, Prof. Dr. Ludwig Hilmer. Mit diesen Worten eröffnete er am Montag den siebenwöchigen Lesemarathon der Hochschule Mittweida im ehemaligen Bezirksgefängnis in Mittweida.

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Jan Hofer

Jan Hofer ist als Sprecher der Tagesschau deutschlandweit bekannt geworden.

Hätte es zu Lebzeiten von Karl May schon die Tagesschau gegeben, dann wäre der Schriftsteller wohl regelmäßig das Top-Thema bei Jan Hofer gewesen.

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Peter Escher

escher

Nicht selten steckte Karl May in der Klemme: Neben einigen Diebstählen durchlebte der Schriftsteller unter anderem auch eine Scheidung und war in einen Urheberrechtsstreit verwickelt. Mit gutem Rat hätte ihm der MDR-Moderator Peter Escher sicher beigestanden.

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Interview mit dem Ideenfinder

Prof. Dr. Ludwig Hilmer

Prof. Dr. Ludwig Hilmer bezeichnet sich selbst als „jugendlichen Karl-May-Leser". Als Initiator des Kulturweltrekords „Karl May – gefangene Visionen“  möchte er das öffentliche Interesse wieder verstärkt auf den größten sächsischen Reiseschriftsteller lenken – mit seinem studentischen Projektteam ist er diesem Ziel ganz nah.

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Hanno Friedrich

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Vielleicht wären Karl Mays  Gefängnisaufenthalte deutlich kürzer ausgefallen, hätte er vor Gericht das schauspielerische Talent von Hanno Friedrich einsetzen können.

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Moderne Hochschule mit Tradition

Moderne Hochschule mit Traditionen - Haus6

Die Hochschule Mittweida ist eine Bildungseinrichtung mit über 140-jähriger Tradition. Über die Grenzen Sachsens hinaus genießt ihre Ausbildung einen herausragenden Ruf. An dem von Carl Georg Weitzel gegründeten „Technicum Mittweida“ studierten viele junge und engagierte Menschen, aus denen später erfolgreiche Ingenieure und Unternehmer wurden. Walter Bruch, August Horch oder Friedrich Opel sind nur einige der bedeutenden Namen und bekannten Absolventen der Hochschule Mittweida.

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Gemeinsam für ein gutes Gelingen

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Vor vielen Jahren begegneten Indianerhäuptling Winnetou im wilden Westen allerhand gefährliche Situationen. Schießereien und rasante Verfolgungen machten ihm das Leben schwer. Glücklicherweise wusste Winnetou einen Verbündeten an seiner Seite: Old Shatterhand. Die Umstände haben sich inzwischen geändert. Zuverlässige Partner sind aber immer noch unverzichtbar. Deshalb ist das Team von „Karl May – gefangene Visionen“ besonders stolz, zahlreiche Verbündete für die längste Lesung der Welt gefunden zu haben.

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Im Tauschrausch zum Weltrekord

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Mittweidaer Studenten wollen längste Lesung der Welt mit Tauschgeschäften unterstützen

Sieben Wochen Dauerlesung aus dem Gesamtwerk von Karl May von über 3.000 Referenten in einer kleinen Gefängniszelle in Mittweida. Mit dem Projekt „Karl May – gefangene Visionen“ wollen die Studenten der Hochschule Mittweida vom 14. März bis zum 3. Mai 2011 an den berühmten sächsischen Romancier erinnern und gleichzeitig einen Kultur-Weltrekord aufstellen.

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Tatort-Star Peter Sodann liest in Mittweida

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Auf einer Orientreise war er 1998 selbst Karl May – jetzt wird er als Peter Sodann während des Weltrekords  aus dem Karl-May-Gesamtwerk lesen. Der Tatort-Kommissar wird die Nacht zum Tag machen.

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Volle Unterstützung durch den Bürgermeister Mittweidas

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Die Stadt Mittweida will bei der Aufstellung des neuen Weltrekords im Dauerlesen helfen. Am 10. Dezember trafen sich deshalb die Producer Stefanie Walter und Marc Simon, sowie der Projektinitiator Prof. Dr. Ludwig Hilmer zu Gesprächen mit Vertretern der Stadt Mittweida.

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Peter Gottschalk

Peter Gottschalk ist Referent

Philosophie, Psychologie, Theologie, Publizistik – Peter Gottschalk hat sie alle studiert.

Vielleicht hätte auch Karl May gern etwas von seinem Wissen übernommen. 1984 wandte sich Gottschalk dem Fernsehen zu. Nachdem er für TV-Sender der Bundesrepublik und der DDR gearbeitet hat, ist er beim deutsch-französischen Sender ARTE angekommen. Seit 1996 ist er als Chargé de Programmes unter anderem für die Geschichtssendungen zur Primetime verantwortlich. Zudem ist der in der Nähe von Nürnberg geborene Fernsehexperte an verschiedenen Hochschulen tätig und gibt sein Wissen über die Medienwelt an junge Menschen weiter.

 
"Weltrekord hinter Gittern" - Interview mit medienMITTWEIDA

Producer Interview von medienMITTWEIDA

Ein Videointerview

"Karl May - gefangene Visionen" ist ein neues Projekt der Hochschule Mittweida, das nichts Geringeres als einen Weltrekord zum Ziel hat. Vom 14. März bis zum 3. Mai 2011 wollen die Initiatoren die weltweit längste Lesung in der Originalzelle, in der Karl May in Mittweida inhaftiert war, durchführen.

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Die jungen Jahre eines Genies - Biografie Teil 1

Artikel: Die jungen Jahre eines Genies

Millionen Leser begleitete Karl May mit seinen Geschichten bisher auf eine Reise in weite Steppen. Wie kaum ein Zweiter verstand er es, seine schier unerschöpfliche Fantasie für unzählige Werke zu nutzen. Dabei war sein Leben alles andere als leicht.

Doch wer war der Mensch hinter Old Shatterhand und Winnetou?

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Ehrgeiz, Genialität und Neid - Biografie Teil 2

Der Mensch Karl May

Nach den kriminellen Eskapaden der ersten 30 Lebensjahre verließ Karl May das Zuchthaus Waldheim geläutert. Schon bald lernte er eine junge Dame kennen und verzeichnete erste Erfolge als Autor und Schriftsteller.

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JoomlaWatch 1.2.12 - Joomla Monitor and Live Stats by Matej Koval

Veranstaltungszeitraum

Das Projekt fand vom  14. März bis 3. Mai 2011 statt.

Lesezeit

Nach 1 Monat, 19 Tagen ist der Weltrekord beendet.

Social Media

Facebook Twitter Karl May - gefangene Visionen bei Xing Karl May - gefangene Visionen bei StudiVZ

Ein Projekt der

Karl May - gefangene Visionen ein Projekt der Hochschule Mittweida

Zitate zu Karl May

  • Auf der Straße haben wir Old Shatterhand und Winnetou nachgespielt.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Ich denke noch mit Vergnügen an die Lektüre der Märchen (...) Auch Karl May durfte nicht fehlen.

    Franz Josef Strauß, Politiker und ehemals Bayerischer Ministerpräsident
  • Wenn ich von nichts eine Ahnung habe, aber bei Karl May kenne ich mich aus: Professor Vitzliputzli usw.

    Thomas Gottschalk, Entertainer und Showmaster
  • Die meisten Reisebücher, die ich las, haben mich gelangweilt, ein Karl-May-Buch nie.

    Dr. Albert Einstein, Physiker und Philosoph
  • Ich hörte von Karl May, bevor ich ihn las. Durch die Wüste war (…) die erste Lese-Reise, die ich mit dem Erfinder der Kopfreise unternahm.

    Peter Härtling, Schriftsteller
  • Karl May, die Mutter aller Blutsbrüder...

    Michael Bully Herbig, Comedian, Schauspieler, Regisseur und Produzent
  • Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, dass sie unsere Phantasie anregen.

    Norbert Blüm, Politiker und Bundesminister a. D.
  • Winnetou ist mir wohl (…) in Erinnerung geblieben, weil mich seine Freundschaft mit dem weißen Jäger Old Shatterhand beeindruckte.

    Dr. Helmut Kohl, ehem. Bundeskanzler
  • Ich verbinde mit Karl May viele Jugendträume. Die Abenteuer der Indianer und Cowboys haben jede Generation (…) in ihren Bann geschlagen.

    Freddy Quinn, Sänger und Schauspieler
  • Vor allem aber steht Winnetou zu seinem Wort. Solche Grundprinzipien sind heute wichtiger denn je.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Als ich jung war, gab ‘s kaum ‘ne Familie, wo es nicht auch ein Karl-May-Buch gegeben hat.

    Helmut Schmidt, Politiker und ehemals Bundeskanzler
  • Karl May war für mich in meiner Jugend das, was heute für die Kinder und Jugendlichen Harry Potter ist.

    Horst Seehofer, Politiker und Bayerischer Ministerpräsident
  • Die wahren Leseerlebnisse, an die ich mich erinnere, haben mit Karl May zu tun. Ich las einen großen Teil seines Gesamtwerks nämlich heimlich.

    Martin Suter, Schriftsteller
  • Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand: Für mich sind das die Vorläufer der Spaghettiwestern.

    Quentin Tarantino, Regisseur, Schauspieler, Filmproduzent
  • Winnetou. Der war großartig. Als Kind träumte ich davon, Winnetous Schwester Nscho-tschi sein zu können.

    Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
  • Winnetou ist unsterblich, und für die Fans ist die Präsenz von Karl May immer gegeben.

    Jürgen von der Lippe, Entertainer und Showmaster
  • Mich begleitet bis heute das Ethos von Karl Mays Helden.

    Stanislav Tillich, sächsischer Ministerpräsident
  • Fantasie und Utopie sind die Grundsteine der Kreativität, auch wenn sie aus Erzählungen Anderer entspringen.

    Marc M., Dresden
  • Dank Karl May habe ich als Kind geglaubt, dass jeder Schuss beim ersten Mal trifft.

    Anett L., Rostock
  • Ich denke an wilde, romantische Abende am Lagerfeuer.

    Heike W., Braunschweig
  • Ich verbinde mit Karl Mays Werken all meine schönsten Erinnerungen aus der Jugend

    Johanna B., Dresden
  • Ich bin mindestens genauso begabt wie Old Shatterhand.

    Gloria E., Falkenstein
  • So sprach der alte Häuptling der Indianer, wild ist der Westen und schwer ist der Beruf.

    Julia H., Leipzig
  • Nur wenn der Weg richtig bitter schmeckt, kann das mögliche Ziel richtig süß sein.

    Sebastian S., Mittweida
  • Ich glaube, Karl May war völlig verrückt. Aber nur Verrücktes kann man sieben Wochen am Stück aushalten.

    Oleg J., St.Petersburg
  • Meine Leidenschaft für Kultur und Kunst begann mit seinen Werken.

    Stefanie W., Magdeburg
  • Die Leselampe auf dem Tisch wird erst nach sieben Wochen wieder ausgemacht.

    Philipp R., Bad Salzungen
  • Mein persönlicher Lesemarathon findet jeden Abend statt – bis die Augen zufallen.

    Juliette K., Chemnitz
  • Ein Weltrekord im Gefängnis? Klingt absurd, ist aber so! Wer das verpennt, gehört hinter Gittern.

    Luisa B., Görlitz
  • Eine Gemeinsamkeit zwischen Karl May und mir: An Fantasie mangelt es schon mal nicht.

    Kristin O., Dresden
  • Karl May? Winnetou!

    Uwe W., Berlin
  • Hätte nie gedacht einen Weltrekord mit aufzustellen. Dazu musste ich erst nach Mittweida kommen.

    Sebastian K., Erding
  • Ein bisher noch nie da gewesenes Projekt der anderen Art und ein engagiertes Team.

    Franziska K., Chemnitz

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