Ein Weltrekord hinter Gittern

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„Karl May – gefangene Visionen“-Lesenacht zum fünfjährigen Jubiläum des Kulturweltrekords

Hochschule Mittweida veranstaltet am 19. April 2016 die „Karl May – gefangene Visionen“-Lesenacht zum fünfjährigen Jubiläum des Kulturweltrekords.

Vorleserinnen und Vorleser für 10-Minuten-Leseabschnitte willkommen.

Es war ein besonders Ereignis für die Hochschule und die Hochschulstadt Mittweida im Frühjahr 2011: ein Kulturweltrekord hinter Gittern mit mehr als 55.000 Seiten, 3000 Vorlesern, sieben Wochen mit sieben Tagen à 24 Stunden, in denen nonstop das Gesamtwerk von Karl May gelesen wurde.

Fünf Jahre ist das inzwischen her. Jeder der dabei war, als Vorleser, als Zuschauer des Livestreams, als Teammitglied oder Unterstützer, erinnert sich gut an die Atmosphäre im ehemaligen Mittweidaer Stadtgefängnis: das Kommen und Gehen der Leser, die Aufregung vor dem eigenen Einsatz, der gemütliche Ohrensessel in Karl Mays früherer Gefängniszelle …

Am 19. April 2016 möchten Hochschule und Hochschulstadt Mittweida an diese sieben Wochen Weltrekordlesung erinnern und laden zur Karl-May-Lesenacht in die Begegnungsstätte „1865“ in der Rochlitzer Straße 68 in Mittweida ein.

Von 19:00 Uhr am Dienstag bis 7:00 Uhr Mittwoch früh wollen wir wieder aus dem Werk von Karl May lesen und freuen uns auf viele Mittweidaer und Gäste, auf Studierende und Beschäftigte der Hochschule und Karl-May-Fans aus nah und fern!

Die 12 Stunden bieten Zeit für 70 Vorleserinnen und Vorleser à 10 Minuten. Das „1865“ bietet den Raum für die Begegnung von Lesern und Zuhörern.

Wer mitlesen möchten, wendet sich bitte mit seiner Wunsch-Lesezeit unter Tel. 0 37 27 58 12 02 das Rektorat der Hochschule.

Zeit und Ort

Dienstag, 19. April 2016

18:00 Uhr: Beginn der Veranstaltung, Vorprogramm mit Eindrücken vom Kulturweltrekord 2011

19:00 Uhr: Beginn der Lesung

Mittwoch, 20.04.2016, 7:00 Uhr: Ende der Lesung

Begegnungsstätte „1865“, Rochlitzer Str. 68 (Ecke Rochlitzer Str./Poststraße), Mittweida. Das „1865“ ist nicht barrierefrei zugänglich. Gäste mit Behinderung wenden sich bitte an das Team im „1865“.

Kontakt und Ansprechpartner

Anmeldung und Abstimmung der persönlichen Lesezeit ausschließlich telefonisch im Rektorat der Hochschule werktags von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter Tel. 0 37 27 58 12 02.

Von 2011 und zur Begegnungsstätte „1865“ beantwortet gerne Stefanie Walter unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. 01 62 29 06 39 1

Hintergrund

Der 19. April markiert das „Bergfest“, die Mitte des siebenwöchigen Lesezeitraums im Jahr 2011. Vom 14. März bis 3. Mai 2011 fand vielbeachtet der Kulturweltrekord in Mittweida statt. Genau 141 Jahre zuvor, vom 14. März bis zum 3. Mai 1870 war Karl May im Gefängnis in Mittweida - eine eher unbekannte Episode im Leben des meistgelesenen deutschen Schriftsteller und eines der erfolgreichsten Autoren weltweit. Sieben Wochen, die man genau benötigt, um das Gesamtwerk zu lesen.

Karl May erschuf literarische Helden wie Old Shatterhand, Winnetou oder Kara Ben Nemsi. Viele Generationen von Kindern und Jugendlichen haben durch Bücher oder Filme eine Beziehung zu diesen Helden der Geschichten Karl Mays aufbauen können. Mit jungen Studierenden der Fakultät Medien initiierte der heutige Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Ludwig Hilmer, die Marathon-Lesung. Hilmer hatte sich seit längerem mit der Verbindung Karl Mays zu Mittweida auseinandergesetzt: „Bedürfte die Kategorie ‚gebrochene Biographie‘ eines Beispiels, könnte der sächsische Kleinkriminelle Karl May dafür in hervorragender Weise dienen.“

Die Bekanntheit des Schriftstellers veranlasste Professor Hilmer und seine Studenten, ein Projekt ins Leben zu rufen, das die Hochschulstadt Mittweida in seinen Bann zieht und sie überregional positiv repräsentiert. Das gelang: Die Schauspielerin Suzanne von Borsody übernahm die Schirmherrschaft. Insgesamt verlasen ca. 3.000 Teilnehmer das Gesamtwerk von Karl May in dessen Original-Gefängniszelle: neben lesefreudigen Bürgern, Studierenden und Professoren lasen auch zahlreiche Schauspieler, Schriftstellern, Karl-May-Verleger, -Nachkommen sowie Prominente wie Schirmherrin Suzanne von Borsody, Jan Hofer, Peter Sodann, Peter Escher und andere jeweils 20 Minuten aus einer der Erzählungen des sächsischen Autors.

 

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Veranstaltungszeitraum

Das Projekt fand vom  14. März bis 3. Mai 2011 statt.

Lesezeit

Nach 1 Monat, 19 Tagen ist der Weltrekord beendet.

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Ein Projekt der

Karl May - gefangene Visionen ein Projekt der Hochschule Mittweida

Zitate zu Karl May

  • Auf der Straße haben wir Old Shatterhand und Winnetou nachgespielt.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Ich denke noch mit Vergnügen an die Lektüre der Märchen (...) Auch Karl May durfte nicht fehlen.

    Franz Josef Strauß, Politiker und ehemals Bayerischer Ministerpräsident
  • Wenn ich von nichts eine Ahnung habe, aber bei Karl May kenne ich mich aus: Professor Vitzliputzli usw.

    Thomas Gottschalk, Entertainer und Showmaster
  • Die meisten Reisebücher, die ich las, haben mich gelangweilt, ein Karl-May-Buch nie.

    Dr. Albert Einstein, Physiker und Philosoph
  • Ich hörte von Karl May, bevor ich ihn las. Durch die Wüste war (…) die erste Lese-Reise, die ich mit dem Erfinder der Kopfreise unternahm.

    Peter Härtling, Schriftsteller
  • Karl May, die Mutter aller Blutsbrüder...

    Michael Bully Herbig, Comedian, Schauspieler, Regisseur und Produzent
  • Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, dass sie unsere Phantasie anregen.

    Norbert Blüm, Politiker und Bundesminister a. D.
  • Winnetou ist mir wohl (…) in Erinnerung geblieben, weil mich seine Freundschaft mit dem weißen Jäger Old Shatterhand beeindruckte.

    Dr. Helmut Kohl, ehem. Bundeskanzler
  • Ich verbinde mit Karl May viele Jugendträume. Die Abenteuer der Indianer und Cowboys haben jede Generation (…) in ihren Bann geschlagen.

    Freddy Quinn, Sänger und Schauspieler
  • Vor allem aber steht Winnetou zu seinem Wort. Solche Grundprinzipien sind heute wichtiger denn je.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Als ich jung war, gab ‘s kaum ‘ne Familie, wo es nicht auch ein Karl-May-Buch gegeben hat.

    Helmut Schmidt, Politiker und ehemals Bundeskanzler
  • Karl May war für mich in meiner Jugend das, was heute für die Kinder und Jugendlichen Harry Potter ist.

    Horst Seehofer, Politiker und Bayerischer Ministerpräsident
  • Die wahren Leseerlebnisse, an die ich mich erinnere, haben mit Karl May zu tun. Ich las einen großen Teil seines Gesamtwerks nämlich heimlich.

    Martin Suter, Schriftsteller
  • Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand: Für mich sind das die Vorläufer der Spaghettiwestern.

    Quentin Tarantino, Regisseur, Schauspieler, Filmproduzent
  • Winnetou. Der war großartig. Als Kind träumte ich davon, Winnetous Schwester Nscho-tschi sein zu können.

    Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
  • Winnetou ist unsterblich, und für die Fans ist die Präsenz von Karl May immer gegeben.

    Jürgen von der Lippe, Entertainer und Showmaster
  • Mich begleitet bis heute das Ethos von Karl Mays Helden.

    Stanislav Tillich, sächsischer Ministerpräsident
  • Fantasie und Utopie sind die Grundsteine der Kreativität, auch wenn sie aus Erzählungen Anderer entspringen.

    Marc M., Dresden
  • Dank Karl May habe ich als Kind geglaubt, dass jeder Schuss beim ersten Mal trifft.

    Anett L., Rostock
  • Ich denke an wilde, romantische Abende am Lagerfeuer.

    Heike W., Braunschweig
  • Ich verbinde mit Karl Mays Werken all meine schönsten Erinnerungen aus der Jugend

    Johanna B., Dresden
  • Ich bin mindestens genauso begabt wie Old Shatterhand.

    Gloria E., Falkenstein
  • So sprach der alte Häuptling der Indianer, wild ist der Westen und schwer ist der Beruf.

    Julia H., Leipzig
  • Nur wenn der Weg richtig bitter schmeckt, kann das mögliche Ziel richtig süß sein.

    Sebastian S., Mittweida
  • Ich glaube, Karl May war völlig verrückt. Aber nur Verrücktes kann man sieben Wochen am Stück aushalten.

    Oleg J., St.Petersburg
  • Meine Leidenschaft für Kultur und Kunst begann mit seinen Werken.

    Stefanie W., Magdeburg
  • Die Leselampe auf dem Tisch wird erst nach sieben Wochen wieder ausgemacht.

    Philipp R., Bad Salzungen
  • Mein persönlicher Lesemarathon findet jeden Abend statt – bis die Augen zufallen.

    Juliette K., Chemnitz
  • Ein Weltrekord im Gefängnis? Klingt absurd, ist aber so! Wer das verpennt, gehört hinter Gittern.

    Luisa B., Görlitz
  • Eine Gemeinsamkeit zwischen Karl May und mir: An Fantasie mangelt es schon mal nicht.

    Kristin O., Dresden
  • Karl May? Winnetou!

    Uwe W., Berlin
  • Hätte nie gedacht einen Weltrekord mit aufzustellen. Dazu musste ich erst nach Mittweida kommen.

    Sebastian K., Erding
  • Ein bisher noch nie da gewesenes Projekt der anderen Art und ein engagiertes Team.

    Franziska K., Chemnitz

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