Ein Weltrekord hinter Gittern

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Einmal Winnetou sein - ein Beitrag von medienMITTWEIDA

Westerntag

Am vergangenen Freitag begab sich Mittweida auf eine USA-Reise. Den Rathaushof verwandelte das Team des Kulturweltrekords in eine Westernstadt, die nicht nur die kleinen Indianer jubeln ließ. Highlights waren die Chemnitzer "East Dance Company" und die Johnny-Cash-Coverband "The Cashbags".

 

Cowboys und Ganoven hielten am Freitag zu einem Westerntag Einzug in Mittweida. So stilecht wie die Kulisse war auch das Programm. Alle jungen Besucher konnten sich beim Kinderschminken in einen Indianer verwandeln oder beim Dosenwerfen amüsieren. Am Nachmittag gab es dann gleich zwei Shows. Erst trat die Chemnitzer "East Dance Company" auf, deren zwölf Tänzer mehrere Paar- und Gruppentänze zeigten. Anschließend zeigte der Mittweidaer Student Pierre van Houdt eine Zaubershow. Münzen, Ketten, handsignierte Karten oder auch Bälle – nichts war vor ihm sicher. Zum Glück tauchte aber am Ende der Show alles wieder auf. Das Highlight des Westerntages war am frühen Abend der Auftritt der Dresdner Johnny-Cash-Coverband "The Cashbags".

Tolle Stimmung trotz schlechten Wetters

Auch das kühle Nieselwetter konnte der Stimmung der Veranstaltung keinen Abbruch tun, denn die Organisatoren hatten sich mit Heizpilzen, Karl-May-Regencapes und einem Lagerfeuer auf die Widrigkeiten vorbereitet. "Es ist schade, dass der Regen viele Mittweidaer davon abgehalten hat, vorbeizuschauen. Es kamen leider weniger Besucher als erwartet", so Julia Hübner, die das Programm zusammen mit Dorotheée Schoof und zehn weiteren Teammitglieder organisiert hatte. Ihr Ziel war mit dem Aufbau einer Westernstadt vor allem Familien mit Kindern anzuziehen. Überraschungsgast des Tages war aber "Sechserpack"-Schauspieler Hanno Friedrich, der am Sonnabend auch als Vorleser das Karl-May-Projekt unterstützte.

Wer sich gerne am Weltrekord beteiligen möchte, kann sich noch bis zum 3. Mai 2011 zu einer Leseschicht anmelden.

Impressionen des Westerntages

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit:

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Veranstaltungszeitraum

Das Projekt fand vom  14. März bis 3. Mai 2011 statt.

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Nach 1 Monat, 19 Tagen ist der Weltrekord beendet.

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Karl May - gefangene Visionen ein Projekt der Hochschule Mittweida

Zitate zu Karl May

  • Auf der Straße haben wir Old Shatterhand und Winnetou nachgespielt.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Ich denke noch mit Vergnügen an die Lektüre der Märchen (...) Auch Karl May durfte nicht fehlen.

    Franz Josef Strauß, Politiker und ehemals Bayerischer Ministerpräsident
  • Wenn ich von nichts eine Ahnung habe, aber bei Karl May kenne ich mich aus: Professor Vitzliputzli usw.

    Thomas Gottschalk, Entertainer und Showmaster
  • Die meisten Reisebücher, die ich las, haben mich gelangweilt, ein Karl-May-Buch nie.

    Dr. Albert Einstein, Physiker und Philosoph
  • Ich hörte von Karl May, bevor ich ihn las. Durch die Wüste war (…) die erste Lese-Reise, die ich mit dem Erfinder der Kopfreise unternahm.

    Peter Härtling, Schriftsteller
  • Karl May, die Mutter aller Blutsbrüder...

    Michael Bully Herbig, Comedian, Schauspieler, Regisseur und Produzent
  • Die Wirkung von Karl Mays Figuren beruht darauf, dass sie unsere Phantasie anregen.

    Norbert Blüm, Politiker und Bundesminister a. D.
  • Winnetou ist mir wohl (…) in Erinnerung geblieben, weil mich seine Freundschaft mit dem weißen Jäger Old Shatterhand beeindruckte.

    Dr. Helmut Kohl, ehem. Bundeskanzler
  • Ich verbinde mit Karl May viele Jugendträume. Die Abenteuer der Indianer und Cowboys haben jede Generation (…) in ihren Bann geschlagen.

    Freddy Quinn, Sänger und Schauspieler
  • Vor allem aber steht Winnetou zu seinem Wort. Solche Grundprinzipien sind heute wichtiger denn je.

    Erol Sander, Schauspieler und Winnetou-Darsteller
  • Als ich jung war, gab ‘s kaum ‘ne Familie, wo es nicht auch ein Karl-May-Buch gegeben hat.

    Helmut Schmidt, Politiker und ehemals Bundeskanzler
  • Karl May war für mich in meiner Jugend das, was heute für die Kinder und Jugendlichen Harry Potter ist.

    Horst Seehofer, Politiker und Bayerischer Ministerpräsident
  • Die wahren Leseerlebnisse, an die ich mich erinnere, haben mit Karl May zu tun. Ich las einen großen Teil seines Gesamtwerks nämlich heimlich.

    Martin Suter, Schriftsteller
  • Winnetou, Old Shatterhand, Old Firehand: Für mich sind das die Vorläufer der Spaghettiwestern.

    Quentin Tarantino, Regisseur, Schauspieler, Filmproduzent
  • Winnetou. Der war großartig. Als Kind träumte ich davon, Winnetous Schwester Nscho-tschi sein zu können.

    Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales
  • Winnetou ist unsterblich, und für die Fans ist die Präsenz von Karl May immer gegeben.

    Jürgen von der Lippe, Entertainer und Showmaster
  • Mich begleitet bis heute das Ethos von Karl Mays Helden.

    Stanislav Tillich, sächsischer Ministerpräsident
  • Fantasie und Utopie sind die Grundsteine der Kreativität, auch wenn sie aus Erzählungen Anderer entspringen.

    Marc M., Dresden
  • Dank Karl May habe ich als Kind geglaubt, dass jeder Schuss beim ersten Mal trifft.

    Anett L., Rostock
  • Ich denke an wilde, romantische Abende am Lagerfeuer.

    Heike W., Braunschweig
  • Ich verbinde mit Karl Mays Werken all meine schönsten Erinnerungen aus der Jugend

    Johanna B., Dresden
  • Ich bin mindestens genauso begabt wie Old Shatterhand.

    Gloria E., Falkenstein
  • So sprach der alte Häuptling der Indianer, wild ist der Westen und schwer ist der Beruf.

    Julia H., Leipzig
  • Nur wenn der Weg richtig bitter schmeckt, kann das mögliche Ziel richtig süß sein.

    Sebastian S., Mittweida
  • Ich glaube, Karl May war völlig verrückt. Aber nur Verrücktes kann man sieben Wochen am Stück aushalten.

    Oleg J., St.Petersburg
  • Meine Leidenschaft für Kultur und Kunst begann mit seinen Werken.

    Stefanie W., Magdeburg
  • Die Leselampe auf dem Tisch wird erst nach sieben Wochen wieder ausgemacht.

    Philipp R., Bad Salzungen
  • Mein persönlicher Lesemarathon findet jeden Abend statt – bis die Augen zufallen.

    Juliette K., Chemnitz
  • Ein Weltrekord im Gefängnis? Klingt absurd, ist aber so! Wer das verpennt, gehört hinter Gittern.

    Luisa B., Görlitz
  • Eine Gemeinsamkeit zwischen Karl May und mir: An Fantasie mangelt es schon mal nicht.

    Kristin O., Dresden
  • Karl May? Winnetou!

    Uwe W., Berlin
  • Hätte nie gedacht einen Weltrekord mit aufzustellen. Dazu musste ich erst nach Mittweida kommen.

    Sebastian K., Erding
  • Ein bisher noch nie da gewesenes Projekt der anderen Art und ein engagiertes Team.

    Franziska K., Chemnitz

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